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Wenn weniger Menschen arbeiten, dafür mehr in Pension sind …

Beitrag erstellt am 02.12.2019
… hat die österreichische Gesellschaft ein Problem. Das Ungleichgewicht zwischen Pensionsbeiträgen und Pensionsleistungen wird sich weiter verschlechtern. Die Folge könnte ein „Einknicken der Leistungen unseres Pensionssystems auf Kosten der nächsten Generationen“ sein. „Anreize für mehr Arbeitsjahre“ müssten Experten zufolge geschaffen werden.
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Österreich wird laut Statistik Austria weiterwachsen. Hatten wir im Vorjahr eine Bevölkerung von 8,84 Millionen, so werden es laut Prognose 2040 bereits 9,43 Millionen sein, 2080 dann 9,93 Millionen.

Zu erwarten ist, dass die Geburtenbilanzen, die vorerst noch ausgeglichen sind, bald negativ werden. Mit anderen Worten: Es gibt dann mehr Sterbefälle als Geburten.

Dass dennoch Wachstum vorhergesagt wird, begründet die Statistik Austria mit prognostizierten „Wanderungsgewinnen“ von jährlich rund 30.000 Personen, die die Verluste aus der Geburtenbilanz deutlich übertreffen werden.

Damit würde sich ein Trend der Vergangenheit fortsetzen: Vom Bevölkerungszuwachs seit 2000 entfielen nur rund 5 % auf Geburtenüberschüsse, der größte Teil waren Wanderungsgewinne gewesen.


Weniger Menschen im Erwerbs-, dafür mehr im Pensionsalter

Befund Nummer zwei: Österreich wird weiter altern. Zahlen- und anteilsmäßig stark an Gewicht gewinnen wird in der Prognose die Altersgruppe 65 plus – von 18,8 % Anteil an der Bevölkerung 2018 auf 26,3 % 2040. Bis dahin wird er den Anteil der unter 20-Jährigen deutlich übertroffen haben.

Dafür sind neben stagnierenden Geburtenzahlen und einer vermutlich weiterhin steigenden Lebenserwartung insbesondere die starken Geburtsjahrgänge der 1950er und 1960er Jahre verantwortlich, die in den kommenden Jahren sukzessive ins Pensionsalter wechseln.


Alterung zieht auch Verschiebung im Arbeitsmarkt nach sich

Die Alterung wirkt sich freilich auch im Arbeitsmarkt aus: Analog zur Gesamtbevölkerung altern auch die „Erwerbspersonen“, worunter Selbstständige und mithelfende Familienangehörige sowie unselbstständig Beschäftigte und Arbeitslose verstanden werden.

Diese Entwicklung wird voraussichtlich durch zwei gegenläufige Trends verstärkt: zum einen eine sinkende Erwerbsbeteiligung bei den Jüngeren aufgrund zunehmender weiterführender Bildungsbeteiligung.

Zum anderen sind steigende Erwerbsquoten bei den Älteren zu erwarten, und zwar als Folge der Veränderungen im Pensionsrecht, wie etwa der Angleichung des Pensionsantrittsalters der Frauen an das der Männer und der Heranführung des faktischen an das gesetzliche Pensionsalter.


Immer weniger Erwerbspersonen pro Ältere

Zum zahlenmäßigen Verhältnis zwischen Erwerbspersonen und ab 65-Jährigen ist den Daten zu entnehmen, dass 2018 auf 100 Personen der Gruppe „65 und älter“ 276 Erwerbspersonen kamen.

Diese Relation wird sich aufgrund der Bevölkerungsalterung laut Vorhersage deutlich ändern: Für 2080 rechnet die Statistik Austria nur noch mit 164 Erwerbspersonen pro 100 Personen, die 65 Jahre und älter sind.

Jetzt ist also die richtige Zeit, für das Alter vorzusorgen! Fragen Sie dazu Ihren Berater – er wird mit Ihnen für Sie optimale Lösungen durchbesprechen.

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