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Was bei der Urlaubsplanung wichtig ist

Beitrag erstellt am 20.02.2017
Um die schönste Zeit des Jahres, die Urlaubszeit, unbeschwert genießen zu können, ist eine gute und rechtzeitige Planung wichtig. Unter anderem sorgen beispielsweise die passenden Versicherungspolizzen dafür, dass auch unvorhergesehene Ereignisse wie ein Unfall oder eine plötzlich eintretende Krankheit während einer Reise nicht zum finanziellen Problem werden.
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Mit einer frühzeitigen Urlaubsplanung lassen sich Ärger und unnötige Kosten vermeiden. Unter anderem ist es wichtig, lange vor der Reise zu prüfen, ob der Reisepass zum Zeitpunkt des Reiseantritts noch gültig ist oder für das gewünschte Reiseziel sogar ein Visum beantragt werden muss. Wichtige Informationen zu den unterschiedlichen Reiseländern beispielsweise über eine mögliche Visumspflicht gibt es online beim Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres.

Zudem sollte einige Zeit vor Urlaubsantritt geklärt werden, wer beispielsweise während der Abwesenheit in der Wohnung des Reisenden nach dem Rechten sieht und zum Beispiel die Post entgegennimmt, die Zimmerpflanzen pflegt oder sich um das daheimgebliebene Haustier kümmert. Wichtig ist auch zu prüfen, ob ein passender Versicherungsschutz besteht, damit diverse Risiken, die insbesondere während der Urlaubszeit auftreten können, abgedeckt sind.

Wenn eine Reise nicht angetreten werden kann
Denn eine plötzlich auftretende Krankheit, eine Panne, ein Unfall, ein Diebstahl oder eine unerwartete Pleite des Reiseveranstalters kurz vor oder während der Reise sind nur einige Unglücksfälle, die nicht nur den Urlaub vermiesen, sondern ohne Absicherung zum finanziellen Desaster werden können. Gerade bei teuren Reisen sind diesbezüglich eine Reisestornoversicherung – oft auch Reiserücktritts-Versicherung genannt– sowie eine Reise-Abbruchversicherung sinnvoll.

Muss zum Beispiel kurz vor Reisebeginn ein gebuchter Urlaub aus wichtigen Gründen abgesagt werden, würde der Betroffene ohne eine Reiserücktritts-Polizze auf den zum Teil hohen Stornokosten – je nach Zeitpunkt der Absage, kann das auch der komplette Reisepreis sein – sitzen bleiben. Eine bestehende Reisestorno-Versicherung übernimmt nämlich die Stornokosten, wenn die Reise wegen eines versicherten Grundes wie eines erlittenen Unfalles, einer plötzlichen Krankheit, des Todes eines Familienangehörigen oder eines Brandschadens am Eigenheim abgesagt wurde.

Tritt ein solcher Notfall während einer Reise ein und möchte oder muss der Urlauber deswegen seine Reise abbrechen, trägt er auch hier ein hohes Kostenrisiko. Dazu zählen beispielsweise die Aufwendungen eines außerplanmäßigen Rückflugs und/oder die Stornogebühren für die nicht mehr in Anspruch genommenen Reiseleistungen wie Ausflüge und Unterkunft. Eine vorhandene Reiseabbruch-Versicherung, die meist in Kombination mit einer Reisestorno-Polizze angeboten wird, sichert derartige Kosten ab.

Gegen das Kostenrisiko bei medizinischen Notfällen
Eine der wichtigsten Polizzen bei Reisen ins Ausland ist die Reisekranken-Versicherung. Sie wird unter anderem vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres dringend angeraten. Denn ein Unfall oder eine während der Reise eingetretene Krankheit kann für den Betroffenen ohne eine entsprechende Absicherung ziemlich teuer werden. Gesetzlich Krankenversicherte müssen nämlich in den meisten außereuropäischen Ländern die dort anfallenden Arzt- und Krankenhauskosten komplett aus der eigenen Tasche zahlen.

Und selbst bei Reisen in europäische Länder werden auch im Rahmen der Europäischen Krankenversicherungs-Karte (EHIC), die normalerweise alle gesetzlich Krankenversicherte haben, nicht alle Behandlungskosten vollumfänglich von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Ein Krankenrücktransport aus dem Ausland, der nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen mehrere Tausend Euro kosten kann, wird von der gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel nicht bezahlt.

Eine bestehende Reisekranken-Versicherung übernimmt dagegen bei einer während der Reise auftretenden Krankheit oder bei einem Unfall die notwendigen Ausgaben für eine ambulante und/oder stationäre Versorgung im Ausland. Wenn in der Polizze vereinbart, werden auch die Kosten für einen notwendigen Krankenrücktransport nach Österreich übernommen.

Gut geschützt im In- und Ausland
Viele Polizzen helfen nicht nur finanziell, sondern auch mit persönlichen Assistenzleistungen wie beispielsweise einer Schutzbrief- oder Kfz-Pannen-Versicherung, die gegen einen geringen Aufpreis zum Teil auch in der Kfz-Versicherung mitversichert werden kann. Eine solche Polizze bietet Soforthilfen bei Pannen, Krankheit, Unfall oder Diebstahl im In- und Ausland und sorgt im Rahmen der Vertragsvereinbarung beispielsweise dafür, dass ein Auto bei einer Kfz-Panne oder einem Unfall in die nächste Werkstatt gebracht und repariert wird.

Je nach Versicherungsumfang wird bei einem versicherten Notfall im Ausland auch ein Dolmetscher gestellt oder eine Rückreise der Versicherten organisiert. Neben den speziellen Reisepolizzen gibt es aber auch Versicherungen, die grundsätzlich sinnvoll sind und nicht nur Gefahren des täglichen Lebens, sondern auch bestehende Risiken im Urlaub abdecken. Zu diesen Polizzen zählen unter anderem die Kfz-Versicherung, die private Rechtsschutz-Versicherung, die private Unfallversicherung und die private Haftpflichtversicherung, die auch in einer Haushaltspolizze inkludiert sein kann.

Wichtig ist jedoch, dass der Geltungsbereich, also das Gebiet, in dem der Versicherungsschutz besteht, auch das jeweilige Reiseland miteinschließt. Details dazu sind den jeweils zugrunde liegenden Versicherungs-Bedingungen zu entnehmen. Private Unfall-, Berufsunfähigkeits- oder Lebensversicherungen gelten beispielsweise in der Regel weltweit. Ihr Maklergruppenexperte kann im Übrigen klären, ob Absicherungslücken im Hinblick auf eine geplante Reise bestehen, und wie diese am besten abgedeckt werden können.

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