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Uns steht eine Revolution im Gesundheitswesen bevor

Beitrag erstellt am 09.09.2019
Der neue Allianz Partners Report „Future Health, Care and Wellbeing“ entwirft ein spannendes Zukunftsmodell des Medizinwesens. Dazu sollen etwa Personalisierte Medizin, Stammzellen- und Nanomedizin, Gentherapie und digitale Services gehören. Die Revolution im Gesundheitswesen steht uns bevor – wie können wir uns aber jetzt schon darauf vorbereiten?
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Zoom
Top-Chirurgen werden ferngesteuerte Roboter verwenden, um Patienten auf verschiedenen Kontinenten zu operieren. Bei Babys wird eine DNA-Sequenzierung noch vor der Geburt erfolgen. Patienten werden die Möglichkeit haben, ohne Blutspende neues Blut im Körper zu bilden.

Diese und weitere Zukunftsszenarien zeichnet der neue Allianz Partners Report „Future Health, Care and Wellbeing“.

Dieser wurde vom renommierten britischen Zukunftsforscher Ray Hammond verfasst.

Im Folgenden die wichtigsten Prognosen des Reports zur Zukunft des Gesundheitswesens.


Die Zukunft der Medizin … könnte so aussehen

Ein neuer Bereich zu „prognostischen medizinischen Gesundheitsinformationen“ wird Frühwarnungen von bevorstehenden psychologischen Problemen oder Anzeichen einer sich entwickelnden Krankheit liefern. Ärzte werden rund um die Uhr Echtzeitberichte über die Gesundheit ihrer Patienten erhalten und durch die aktuellen Daten über dringend notwendige Behandlungen informiert.

Die Stammzellenmedizin wird ein effektiver Teil der Schulmedizin werden. Beispielsweise werden für Transplantationen bei Bedarf aus Stammzellen im Labor menschliche Ersatzorgane mit minimalem Abstoßungsrisiko entwickelt.

Die Nanomedizin steckt 2019 noch in den Kinderschuhen, könnte aber letztendlich alle anderen Bereiche der Medizin übertreffen, wenn Wissenschaftler „Designermedikamente“ entwickeln, die weitaus leistungsstärker sind als die heute verfügbaren Medikamente.

Künstliche Intelligenz-Chatbots mit Deep-Learning-Algorithmen werden das Personal in der Notaufnahme entlasten und sich um Patienten kümmern, bei denen kein akuter Notfall besteht (z.B. bei Halsschmerzen, Harnwegsinfektionen usw.).


Medizin steht vor tiefgreifenden Veränderungen

„Am Gesundheitswesen sind alle Menschen interessiert. Innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte werden wir tiefgreifende Veränderungen im Gesundheitswesen feststellen. Dies ist umso bemerkenswerter, da die Medizin und das Gesundheitswesen eher konservative, sich langsam entwickelnde Bereiche sind, die sich gegenüber Veränderungen resistent zeigen“, betont Studienautor Ray Hammond.

Aktuell wird der weltweite Gesundheitsmarkt auf rund 8,1 Mrd. US-Dollar im Jahr geschätzt. Die jährlichen weltweiten Ausgaben im Gesundheitswesen werden sich bis 2040 auf 18,3 Mrd. US-Dollar mehr als verdoppeln, so der Zukunftsreport.


Neue Modelle der Krankenversicherung

Künftig wird es jedoch auch notwendig sein, ein neues Geschäftsmodell für Krankenversicherungen zu entwickeln, betont der Report.

Krankenversicherungstarife werden wahrscheinlich komplett auf jede einzelne Person zugeschnitten.

Gesundheitsprobleme wird man oft schon bei der Geburt identifizieren und behandeln, Krankheitsfälle werden damit erheblich seltener.

Krankheiten, die nicht schon bei der Geburt geheilt werden konnten, werden dann mit künstlicher Intelligenz und Robotertechnik behandelt.


Gesundheitsdaten im eigenen Körper speichern

Eine wesentliche Verlagerung wird es beim Aufbewahrungsort von Gesundheitsinformationen geben. Zurzeit liegen diese bei Ärzten oder in Krankenhäusern.

„In Zukunft werden Menschen über moderne Technologien oder im Körper eingepflanzte Geräte besseren Zugang zu ihren eigenen Gesundheitsdaten haben“, so Studienautor Ray Hammond abschließend.


Klar ist: auch für zukünftige Krankenversicherer entstehen neue Aufgabenfelder.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen: Fragen Sie Ihren Versicherungsberater – um zumindest für das Heute und das Morgen einen umfassenden Versicherungsschutz sicherzustellen. Darüber hinaus dürfen Sie sich natürlich auf Ihren Versicherungsberater verlassen: er wird Entwicklungen im Medizinwesen mit wachem Auge beobachten – und die versicherungsmäßig angemessene Antwort darauf wissen.


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