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So schätzen die Österreicher ihr Versicherungswissen ein

Beitrag erstellt am 21.10.2019
Nur etwas weniger als die Hälfte der Österreicher findet laut einer Teambank-Umfrage ihr Wissen über Versicherungen gut. Unter den Männern ist der Anteil etwas höher als bei den Frauen, bei den mittleren und oberen Einkommen höher als bei den unteren.
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Diese Frage ist sehr wichtig: Wie „tiefschürfend“ ist unser Finanz- bzw. Versicherungswissen wirklich?

48 % der Österreicher kennen sich in der Einnahmen- und Ausgabenplanung für ihren Haushalt nach eigener Einschätzung sehr gut aus, weitere 37 % eher gut. Die meisten fühlen sich hinsichtlich ihres Haushaltsbudgets also im Wesentlichen „finanzfit“.

Wirft man einen Blick auf bestimmte Bereiche, die mit finanzieller Absicherung und Vorsorge zu tun haben, trübt sich das Bild jedoch mehr oder minder stark ein.

Das – und noch viel mehr – ist aus den Ergebnissen einer Umfrage herauszulesen, die die Gallup Institut Dr. Karmasin GmbH im Frühjahr 2019 unter 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren für die Teambank AG durchgeführt hat.


Etwas weniger als die Hälfte findet ihr Versicherungswissen gut

In puncto Sparen – darunter werden etwa Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld verstanden – kennen sich zwar nach eigenen Angaben noch 72 % „eher“ oder „sehr“ gut aus.

Sowohl bei Kapitallebens- als auch bei Risikoversicherungen beurteilt aber nur noch eine Minderheit ihr Wissen als eher oder sehr gut, insgesamt 47 bzw. 44 %. Noch geringer ist dieser Anteil, wenn es um Geldanlagen in Wertpapiere, wie Aktien oder Fonds, geht (38 %).


Unterschiede nach Alter und Geschlecht

Die erhobenen Daten zeigen, dass der Anteil derer, die ihr Versicherungswissen als eher oder sehr gut einstufen, bei den Frauen niedriger ist als bei den Männern. Geringfügig höher ist er mit steigendem Alter der Befragten.


Unterschiede nach Alter und Geschlecht und Einkommen

Größer sind die Unterschiede, wenn man nach dem Haushaltsnettoeinkommen gliedert.

So beurteilt in der Gruppe unter 2.000 Euro nur ein gutes Drittel das eigene Versicherungswissen als eher oder sehr gut, in den höheren Einkommensstufen immerhin etwa die Hälfte.

In der Gruppe „4.000 Euro und mehr“ gaben 61 % an, sich bei Kapitallebensversicherungen gut auszukennen.


Wissensaufbau hauptsächlich Aufgabe von Eltern und Schule

Für den Aufbau von Finanzwissen zuständig sind in den Augen der Befragten in erster Linie Eltern und Schulen.

58 bzw. 57 % meinen, diese beiden sollten Finanzwissen vermitteln oder verbessern. 48 % sehen „jeden einzelnen Bürger“ in der Pflicht, Wissen zu erwerben.

39 % erwarten, dass Banken für Finanzwissen sorgen, 36 % sehen darin eine Aufgabe der Verbraucherorganisationen, 26 % eine der Bundesregierung, 23 % eine der Gewerkschaften.


Eignung wird am häufigsten Schulen und Verbraucherschutz attestiert

Die Meinungsforscher wollten nicht nur wissen, wer nach Ansicht der Befragten für die Vermittlung von Finanzwissen sorgen soll, sondern auch, wie die Eignung einzelner „Wissensquellen“ dazu beurteilt wird.

Die „Wissensvermittlung in Schulen durch Fachleute“ finden 47 % einen „sehr geeigneten Weg“, weitere 36 % einen „eher geeigneten“ Weg, Finanzwissen aufzubauen.

Ebenfalls gute Werte bekommen unter anderem „Informationen von Verbraucherorganisationen“ (33 % „sehr“, 46 % „eher“ geeignet).

Informationen unabhängiger Berater, wie etwa Versicherungsmakler, schreiben 53 % zu, eher oder sehr geeignet zu sein. Man sieht also: Dem Makler wird zurecht vertraut.

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