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Die "Geschlechter-Pensionslücke" ist in Österreich besonders groß

Beitrag erstellt am 17.02.2020
Dass Frauen weniger als Männer verdienen, ist als Allgemeinplatz zu bezeichnen. Dass es aber so schlimm ist? Nach Zahlen von Eurostat lag nämlich das durchschnittliche Pensionseinkommen der Frauen 2018 in Österreich um 38,7 % unter jenem der Männer. Innerhalb der EU ist das der vierthöchste Wert. Der EU-Schnitt beträgt 29,5 %.
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Oft ist die Rede davon, dass Frauen viel weniger verdienen als Männer. Österreich dürfte sich hier als besonders negatives Beispiel „auszeichnen“, wie eine aktuelle Eurostat-Untersuchung zeigt.

Demnach haben alles in allem Frauen in der Europäischen Union (Großbritannien bereits „herausgerechnet“) im Jahr 2018 (neuere Zahlen liegen nicht vor) ein um 29,5 % geringeres Pensionseinkommen gehabt als Männer.

Das besagen aktuelle Daten des europäischen Statistikamtes Eurostat. Sie beziehen sich auf Personen im Alter ab 65 Jahren. Als Pensionseinkommen werden in den Daten neben den Pensionen aus der Sozialversicherung auch jene aus privater Altersvorsorge berücksichtigt.


Abstand etwas verringert

Zumindest ein wenig hat sich der Abstand in den vergangenen Jahren reduziert: Im Jahr 2010 betrug der Unterschied im EU-Schnitt noch 33,9 %, seither hat er sich kontinuierlich verringert.

In der Mehrheit der EU-Länder ist die Lücke kleiner geworden, vor allem in Griechenland, Dänemark, Belgien, Slowenien und Frankreich. In sieben Ländern wuchs sie hingegen an, insbesondere in Malta, Lettland und Kroatien.

Innerhalb der Union variiert das Ausmaß des „Geschlechter-Pensionslücke“ von Land zu Land somit erheblich.


Österreich hat eine der größten Lücken

Am größten ist es in Luxemburg, wo Frauen im Schnitt um 43,3 % weniger erhalten. Knapp dahinter folgt Malta (42,3 %). Nach den Niederlanden (39,6 %) belegt Österreich mit 38,7 % Rang vier in der EU.

Festzustellen ist jedenfalls: Im Durchschnitt mehr als Männer bekommen Frauen in keinem einzigen Land.

Sehr nahe am „Gleichstand“ liegt aber Estland: Das Pensionsniveau der Frauen ist hier „nur“ im Schnitt um 1,1 % niedriger als jenes der Männer.

Einstellig ist der Unterschied noch in zwei weiteren Ländern: in Dänemark (7,4 %) und in der Slowakei (8,2 %).


Österreich bewegt sich um die 39-%-Marke

In Österreich haben sich die Zahlen in den vergangenen Jahren relativ konstant entwickelt, meistens bewegten sie sich um die 39-%-Marke. Also: Männer verdienen tatsächlich deutlich mehr als Frauen.

Der geringste Abstand im letzten Jahrzehnt wurde laut Eurostat 2010 mit 37,6 % erreicht, der höchste Stand 2017 mit enormen 40,1 %.

In diesem Sinne – gleich, ob Mann oder Frau: Fragen Sie Ihren Berater! Es stellen sich tatsächlich einige gravierende Fragen: Wird meine Pension ausreichen?

Und wenn nicht, was kann ich dagegen tun? Ihr Berater weiß Bescheid und unterstützt Sie in Ihren Unternehmungen, Ihre Pensionslücke alsbald zu schließen.

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